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Ist es verwerflich einen Beitrag über Alkohol zu schreiben? Nein, habe ich mir auch gedacht. Dabei geht es nicht um das sinnlose Reinschütten sämtlicher Spirituosen, die man finden kann, sondern um Genuss, der vor allem nicht übermäßig stattfinden sollte. Dieser Likör (ok, eigentlich ist es mehr Schnaps als Likör…) wäre dafür auch viel zu schade!

Mia hat auf ihrem Blog kochkarussel.com zum Blogevent Rhabarberglück aufgerufen, dabei sammelt sie viele verschiedene Rezepte zu dem wunderbaren Blattgewächs!
Jedes Jahr um diese Zeit, wenn es Rhabarber an jeder Theke zu kaufen gibt, denke ich mir Oh ja, den kaufst du dir beim nächsten Mal auch, dann gibts lecker Kuchen! Und ehe ich mich versehe, ist es auch schon wieder vorbei mit der lieben Saison und die schönen Blätter werden, wenn überhaupt, nur noch zu Dekozwecken verwendet.

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Ich habe mich aber bei Mias Aufruf bewusst gegen Kuchen entschieden, der ist ja auch viel zu schnell weg! Ich habe mir den Rhabarber mit etwas Alkohol und Zucker haltbarer gemacht. Ohnehin kann man mich mit gekauftem Likör und Schnaps nicht wirklich zufrieden stellen, wenn es etwas gibt, schmeckt Selbstgemachtes immer am besten! Das Rezept dazu habe ich hier gefunden, es geht ziemlich einfach und schnell. Ich habe es etwas nach meinem Geschmack abgewandelt.

Dazu braucht es:

  • 1 kg Kandiszucker
  • 6 dicke Stangen Rhabarber (ich habe einen Bund von einem 1/2 kg genommen)
  • 2 Vanilleschoten, das Mark davon
  • 2 Päckchen Vanillinzucker (habe ich aber weggelassen)
  • 3 Flaschen Schnaps (ich habe Vodka genommen, für ein paar weniger Prozente Korn nehmen)

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Den Rhabarber waschen und in Stücke schneiden, mit allen Zutaten mischen und mit dem Vodka aufgießen. Das Ganze zwei Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen, danach fein durchsieben und in hübsche Flaschen füllen.

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Was gibt es besseres als an einem Abend nach einem heißen Tag oder beim Grillen einen eisgekühlten Rhabarberlikör auf Balkon oder Terrasse zu genießen?

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