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Ich weiß, für einige ist es ein Tag, der überflüssig ist oder auch gar vergessen wird. Ein Tag wie jeder andere.

Für mich nicht.

 M U T T E R T A G

Eine Mama gibt so viel! Nicht, dass es bei den Vätern anders ist, deren Zeit kommt auch noch im Jahr, aber ganz ehrlich, ein Beispiel: Wenn ich krank bin und es mir -egal wie- einfach nicht gut geht, ist es die Mama, die es wieder besser macht. Sie heilt das Herz mit Schokopudding, macht dich mit einem Kuss auf die Stirn im Handumdrehen gesund, klebt dir ein Pflaster auf die Wunde (bei mir auch heutzutage noch 😀 ) und wenn du dabei bist einen Fehler zu machen sagt sie nur ach Kind… 
Viele Dinge will man vielleicht auch nicht hören. Denn sie sagt so oft auch Dinge, die man eigentlich in diesem Moment besser weis und nicht hören möchte. Dann macht man es ganz trotzig, aber im Nachhinein hat sie meist Recht: Nimm dir noch eine Jacke mit, Abends ist es noch kalt! Bleib am Herd stehen und rühr schön fleißig, sonst brennt dir alles an! Vielleicht solltest du das Oberteil doch lieber eine Größe kleiner/größer nehmen.
Ich könnte noch jede Menge Dinge aufzählen, aber ich denke ihr wisst, was ich meine.
Ich kann mich erinnern, dass es mal eine Werbung im Fernsehen gab, in der eine Hausfrau und Mutter die Frage gestellt bekommen hat, was sie denn beruflich täte. Darauf antwortete sie: Ich leite ein erfolgreiches, kleines Familienunternehmen.
Aus diesem Grund finde ich, dass dieser Tag keinesfalls überbewertet ist. Und weil das so ist, bekommt unsere Mama auch jedes Jahr ein kleines Geschenk. DSCI0163 - Kopie

Da ich ja mittlerweile etwas weiter weg von zu Hause bin, gilt es das Ganze etwas früher zu organisieren. Gestern habe ich mich mit zwei Freundinnen zum Basteln verabredet. Dabei haben wir erst einmal einen ergiebigen Spaziergang an der Fulda gemacht und ein paar Stöcke gesammelt. Zugegeben, es hat schon etwas bescheuert ausgesehen: Drei Mädels mit zerrupften Haaren, überfordert mit der Koordination von Regenschirm, Tasche und Stöcken und irgendwie auch Dreck überall. Aber es was sehr erfrischend, als wir uns so angesehen haben mussten wir erstmal herzhaft lachen. 😀
Hier und da noch ein oder zwei Zweige Flieder als Entschädigung stibitzt kamen wir dann triefend wieder zu Hause an. Nachdem für das leibliche Wohl gesorgt wurde, ging es dann los. Die Stöcke haben wir in etwas ungleichmäßige Stücke geschnitten und mit der Heißklebepistole einfach an ein paar Gläser geklebt. Verziert mit etwas Spitzenband et voilá! Ich finde das Ergebnis sehr zufriedenstellend. Ein paar hübsche Windlichter, jetzt für den Sommer für laue Abende draußen auf der Terrasse, im Winter gemütlich bei knisterndem und brennendem Ofen im Wohnzimmer.

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Fotografiert habe ich diesmal nicht zu Hause sondern in der hübschen Wohnung meiner Freundin, die mir dankenswerterweise dafür ihren Wohnzimmertisch zur Verfügung gestellt hat. DSCI0165 - Kopie

Wer es weniger rustikal mag nimmt einfach ein paar Äste und Stöcke, die recht gleichmäßig gewachsen und nicht mit Flechten und Moos bewachsen sind.DSCI0172

Mama ich habe dich lieb. Du bist die beste Mama der Welt! Ich freue mich auf Sonntag

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