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Eine Freundin und ich habe uns vor ein paar Wochen unterhalten, was wir zum Ausstand des Praktikums zum Frühstück in unsere Büros mitgebracht haben. Von meinem Frühstück habe ich euch ja bereits berichtet, aber als sie mir erzählt hat, was sie gebacken hat, kamen bei mir Kindheitserinnerungen hoch!

F A N T A K U C H E N

Damit hatte sie mir einen Floh ins Ohr gesetzt. Wochenlang hatte ich so unglaublichen Appetit auf Fantakuchen, bis es mich letzten Sonntag packte. Bei uns zu Hause gab es leider nie Fantakuchen, da meine Eltern – wie man hier so schön sagt – Zugerraaaste (Zugereiste) sind. Dafür haben wir als Kinder andere Dinge gegessen, die die Kinder hier nicht kannten. Den Fantakuchen gabs dann immer an verschiedenen Kindergeburtstagen während der Grundschulzeit. Nicht nur ich habe mich mit dem eigentlich harmlosen Rührkuchen glücklich gemacht. Sonntag gab es vier zufriedene Gesichter zum Kaffee und Kuchen im Hause Molly, unseren Eltern hat es aber auch geschmeckt 😀

Das war mein Wort zum Sonntag. Vielleicht habe ich euch ja jetzt auch Lust auf eine Leckerei vergangener Tage gemacht?

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Mein Rezept:

Zutaten:

  • 4 Eier
  • 1,5 Tassen Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Tasse Öl
  • 3,5 Tassen Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Tasse Orangenlimonade
  • 500 g Schmand (um Reste zu vermeiden habe ich einfach zwei Becher á 200 g genommen)
  • 250 g Sahne
  • Zucker und Zimt

Zubereitung:

Eier, Zucker und Vanillinzucker mit dem Mixer schön schaumig rühren. Unter Rühren das Öl, dann das mit dem Backpulver vermischte Mehl hinzugeben. Schließlich die Limonade unterrühren, allerdings nicht zu lange, denn sonst verschwindet die Kohlensäure. Die Masse in ein großes mit Fett eingeriebenes und Paniermehl bestäubtes Backblech gießen. Für 20 Minuten bei 175°C Umluft in den Backofen schieben. Der Kuchen sollte schön goldgelb sein, bevor ihr ihn wieder herausholt. Auskühlen lassen.

Dann den Schmand und die Sahne verrühren und auf den ausgekühlten Kuchen streichen. Mit Zucker und Zimt bestäuben und nochmals etwas kaltstellen, bis der Schmand nicht mehr „abhaut“.

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