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Der Weihnachtsbaum im Hause Molly ist jedes Jahr ein wahrhaftiges Unikat. Jahr für Jahr kommen Exemplare mit fehlenden Zweigen, mehreren Spitzen ins Haus. Sogar eine Kiefer anstatt einer gewöhnlichen Fichte oder Tanne ist schon einmal vorgekommen. Selbstverständlich käme ein Förster nie auf die Idee, einen  Baum im Land- oder Baumarkt zu kaufen. Der wird mit eigener Muskelkraft geschlagen: im Wald und bei (fast) jedem Wetter. Dabei hat nicht mehr längst die ganze Familie Molly Lust, sich dieser Herausforderung zu stellen: dieses Jahr war es eine wirklich abgespeckte Version, mein Papa und ich.

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Mit Säge bewaffnet schauten wir uns Bäume in drei verschiedenen Beständen an und fuhren dafür bestimmt eine Stunde durch den Wald. Wie im letzten Jahr entschieden wir uns letztenendes für eine gewöhnliche Fichte. Die doch etwas mager ausfallenden Besonderheiten dieses Jahr: zwei Spitzen, die eigentlich gar nicht so schlimm auffallen und einige Verbissspuren von Rotwild. Dafür ist dieser Baum ein Baum von einem Baum. Nachdem wir ihn gefühlt einen Kilometer durch eine Windwurffläche bis zum Auto geschliffen haben ging es dann ab nach Hause. Da bekam er dann auch glücklicherweise eine erfolgreiche Abnahme: trotz seiner Schönheitsfehler, die ihn ja auch besonders machen, durfte er nun gestern aufgestellt werden. Geschmückt mit Kugeln, Strohsternen und Kiefernzapfen konnte er dieses Jahr nicht genug bekommen: durch seine Größe verschlang er regelrecht die „Standardausstattung“.

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Ein Extra gibt es dieses Jahr noch: ein kleines Vogelnest im untersten Kranz.

DSCI0047Jetzt gibt er dem Wohnzimmer sein gemütliches, alljährliches weihnachtliches Ambiente und wartet auf seinen Einsatz.

In diesem Sinne:

Ich wünsche euch allen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest. Möge der Baum stehen bleiben und die Gans nicht anbrennen. Genießt die Ruhe und die Zeit für euch im Kreise eurer Liebsten!

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