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Zurückgekommen von der Buchmesse in Frankfurt dieses Jahr bin ich mit einer gefühlt 100 Stichpunkte langen Wunschliste an Büchern nach Hause gekommen. Dort angekommen habe ich dann erstmal die Homepage des Topp- Verlages durchkämmt und hätte wie auf der Messe bereits eigentlich das ganze Sortiment bestellen können. Da der Geldbeutel eines Studenten aber beschränkte Möglichkeiten aufweist, musste ich mich für zwei Bücher entscheiden. Zum einen DAS Häkelbuch schlechthin, da ich handarbeitstechnisch schon länger eine neue Herausforderung suche (Zugegeben: dazu braucht es Zeit und Muße und die kommen bekanntlich erst zu Weihnachten… also müsst ich euch diesbezüglich noch ein bisschen gedulden) und zum anderen ein kleines aber feines Origami- Sterne-Büchlein.
Mit diesem Buch habe ich das ganze letzte Wochenende verbracht und mich somit schon einmal für die kommende Weihnachtszeit gerüstet. Zunächst ist die richtige Papierwahl zu treffen. Im Bastelladen findet man Unmengen an Mustern, Farben und Papierstärken. Oft ist das Papier auch schon auf 15 x 15 cm zugeschnitten. Ich habe mich für weißes Transparentpapier entschieden, was sowohl schlicht als auch elegant ist und im Gegensatz zu den meisten zu bemusterten und bunten Papieren wirkt es nicht zu schnell kitschig. Möchte man ein Kinderzimmer für die Weihnachtszeit „bebasteln“ wären die bunten Papiere jedoch fröhlicher.

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Neben dem Papier wären außerdem gut eine Schneidemappe wie -lineal, einen Cutter und viel Geduld zur Hand zu haben. Vor allem Geduld, denn ohne Durchhaltevermögen wäre dieses Projekt leider schon im Kern erstickt, da die Anleitungen bildlich und textlich zwar sehr gut beschrieben sind, sich die Praxis allerdings als etwas schwieriger erwies. Nach und nach gibt sich das aber. Wichtig: das richtige Fingerspitzengefühl. Knickt man das Papier zu sehr kann es brechen, vor allem die Spitzen der Sterne sehen dann nicht mehr so schön aus. Knickt man das Papier zu wenig, passen die Module nicht so gut ineinander und die Sterne sehen schnell aus wie Seesterne. Allgemein setzen sich die meisten zusammen aus einem Grundstern, entweder fünf- oder sechseckig, und kleinen Elementen, die den Stern immer anders aussehen lassen. Durch die Kunst des Steckens ist Kleber nicht erforderlich.

Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen und werden dieses Jahr in der Adventszeit den Winter in die Fenster bringen.

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Kleine Checkliste:

  • Origamipapier
  • Cutter
  • Schneidemappe bzw. -unterlage
  • Schneidelineal
  • Fingerspitzengefühl und Geduld

Zum Schlittenfahren reicht es im Winter leider nicht aus, aber die gemütliche Stimmung ist garantiert. Habe ich euren Ehrgeiz geweckt? Alle wichtigen Zutaten sind verlinkt. Viel Spaß beim Basteln!

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